Die Quaest-Umfrage vom Mittwoch ergab, dass die Hälfte der Wählerschaft nicht von den Erklärungen überzeugt war, die Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT) und Senator Flávio Bolsonaro (PL) zu den Fällen Lulinha bzw. Master abgegeben haben. Die Erhebung wurde vom GLOBO und von Globo in Auftrag gegeben.
Laut der Umfrage sind 52% der Wähler der Meinung, dass Bolsonaro keine überzeugenden Erklärungen zum Master-Fall lieferte, während 54% dasselbe über Lula bezüglich der Geschäfte seines Sohnes sagen.
Die Erhebung zeigte außerdem, dass derselbe Anteil an Wählern auf beiden Seiten (66%) die Skandale kennen. Die Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass die Ermittlungen in beiden Fällen beiden Kandidaten schaden, wobei 40% glauben, dass Lula durch die Ermittlungen sehr geschädigt wird.
