Die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen forderte die Eröffnung einer Untersuchung zum Verschwinden des Journalisten Moussa Kaka, Direktor eines privaten Fernsehsenders im Niger. Der Journalist verließ am 31. August gegen 19 Uhr sein Büro in Niamey, der Hauptstadt des Landes, um nach Hause zu fahren, kam jedoch nie dort an.
Moussa Kaka ist Direktor eines privaten Fernsehsenders und wird seit Ende August vermisst. Die NGO Reporter ohne Grenzen betonte, dass das Verschwinden kritischer Personen im Niger eine Praxis ist, die sich im Land wiederholt hat.
Der Niger wird derzeit mit „eiserner Faust" von einer Militärjunta regiert, was laut der Organisation ein feindliches Umfeld für Journalisten und regimekritische Persönlichkeiten schafft. Reporter ohne Grenzen rief die nigerinischen Behörden auf, den Fall zu untersuchen und die Sicherheit der Medienfachleute im Land zu gewährleisten.



