Die ersten beiden Bände von „Emma M. Lions Tagebüchern", verfasst von der amerikanischen Autorin Beth Brower, erscheinen diese Woche in Brasilien beim Verlag Intrínseca. Das Werk erinnert an den Stil von Jane Austen und bietet treffsicherem Humor, und es präsentiert eine andere Formel für Leserinnen und Leser historischer Romane.
Die Geschichte folgt Emma Lion, einer jungen Frau von zwanzig Jahren, die 1883 im viktorianischen Zeitalter in London ankommt, um das einzufordern, was ihr von Rechts wegen zusteht: das Lapislazuli-Haus. In ihrem Tagebuch hält sie ihre aufrichtigsten Gedanken fest, während sie versucht, in einer Gesellschaft Unabhängigkeit zu erlangen, die den Entscheidungsspielraum von Frauen stark einschränkte.
Beth Brower erklärte in einem Interview bei CBN, dass sie den Schreibprozess als Tagebuch begann, nachdem sie erkannte, dass die Figur eine intimere Erzählung brauchte. Mit dreizehn Jahren, nach dem Tod ihrer Eltern, hatte Emma bereits ihre Grundsätze festgelegt, indem sie erklärte, weder den ganzen Tag Kissen besticken noch nur tanzen und singen zu wollen. Die weibliche Erfahrung durchquert Jahrhunderte in dem Werk.




