Die Master-Affäre erzeugte 20,8 Millionen Aufrufe und Erwähnungen in den sozialen Netzwerken in 24 Stunden, laut einer Erhebung der Beratungsfirma Ativaweb DataLab. Die digitale Debatte explodierte nach Gesprächen zwischen Daniel Vorcaro und dem Minister des Obersten Gerichtshofs Alexandre de Moraes, wobei 98 % der Erwähnungen des Ministers kritisch waren.
Die Debatte erhitzte sich am Dienstag, nachdem ein Bericht der Bundespolizei den Verdacht nahelegte, dass Vorcaro sich im Höhepunkt der Krise des Finanzinstituts Master an Moraes wandte, um sich dem Druck der Behörden zu entziehen.
Das Dokument, das auf Anordnung von Minister André Mendonça, dem zuständigen Ermittlungsrichter in den Ermittlungen zur Master-Affäre, erstellt wurde, enthält Gespräche, die auch den Generalbundesanwalt der Republik, Paulo Gonet, und den Generaldirektor der Bundespolizei, Andrei Rodrigues, erwähnen.
Die Daten der Beratungsfirma zeigen, dass die digitale Debatte zunächst auf Vorcaro und Moraes konzentriert war, sich jedoch schnell ausweitete, um die in den enthüllten Gesprächen erwähnten Persönlichkeiten einzubeziehen.




