Die Wohnungsbaudarlehen in Portugal erreichten im Juli einen neuen Rekord, laut den neuesten Daten des Sektors. Dieses Wachstum fand statt, bevor eine kleine „Bremsung" durch die Banco de Portugal (BdP) eingeführt wurde, die darauf abzielte, den Immobilienmarkt und die Verschuldung der Familien abzukühlen.
Die Wahl variabler Zinssätze bei neuen Verträgen war noch nie so hoch und erreichte 85,88 % des Gesamtwerts. Diese Modalität, die Perioden mit festen und variablen Zinssätzen kombiniert, wurde klar zur bevorzugten Wahl der Kreditnehmer, die sich gegen Zinserhöhungen absichern wollen.
Erstmals übertraf das System variabler Zinssätze auch die variablen Zinssätze im Gesamtbestand der bestehenden Wohnungsbaudarlehen. Diese Daten spiegeln eine bedeutende Veränderung im Verhalten der portugiesischen Verbraucher wider, die eine größere Vorhersehbarkeit bei ihren monatlichen Raten anstreben.
Die BdP hatte vor den Risiken einer übermäßigen Kreditvergabe im Immobiliensektor gewarnt und makroprudenzielle Maßnahmen eingeführt, um das beschleunigte Wachstum der Verschuldung der portugiesischen Familien zu begrenzen.




