Portugal und die Extremadura werden die Koordination neuer Straßenverbindungen zwischen beiden Territorien vertiefen und Finanzierungsmechanismen prüfen, die es ermöglichen, die Investitionen und Bauzeitenpläne auf beiden Seiten der Grenze aufeinander abzustimmen. Dieser Fortschritt resultiert aus einem Treffen am 2. Oktober in Lissabon zwischen dem Staatssekretär für Infrastrukturen, Hugo Espírito Santo, und dem Berater für Infrastrukturen, Verkehr und Wohnungswesen der Junta der Extremadura, Francisco José Ramírez. Unter den wichtigsten Ergebnissen befindet sich die portugiesische Bestätigung, dass die Hochleistungsverbindung zwischen Castelo Branco und der spanischen Grenze über die IC31 als nationale strategische Priorität betrachtet wird. Auf spanischer Seite wird die Infrastruktur durch die EX-A1 fortgesetzt, die die Junta der Extremadura von der Gegend um Moraleja bis zur portugiesischen Grenze verlängern möchte. Das Ziel ist zu vermeiden, dass der Abschluss der Infrastruktur auf einer Seite der Grenze keine Fortsetzung im Nachbarland hat. Das Treffen behandelte auch den Fortschritt bezüglich der zukünftigen internationalen Brücke über den Erges-Fluss, die notwendig ist, um diese neue Verbindung zu vervollständigen. Portugal bekundete Bereitschaft, das notwendige bilaterale Abkommen für den Bau der Infrastruktur voranzutreiben, wobei vorgesehen ist, dass die Angelegenheit auf den nächsten portugiesisch-spanischen Gipfel gebracht wird. Diese Überquerung unterscheidet sich von der neuen internationalen Brücke über den Sever-Fluss zwischen Nisa und Cedillo. Die Eisenbahnverbindung Lissabon-Caia stand ebenfalls auf der Tagesordnung, wobei die portugiesische Delegation der Extremadura den geplanten Zeitplan für die Entwicklung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs mit einem Zeithorizont von 2034 vorstellte. Der Eisenbahnkorridor ist besonders wichtig für das Alentejo, da er die Region durch die Achse Évora-Elvas-Caia durchquert, bevor er auf spanischer Seite bei Badajoz eintritt. Das Treffen findet statt, nachdem politische Verantwortliche und territoriale Organisationen aus Spanien die Forderungen intensiviert haben, dass die in der Extremadura gebauten Infrastrukturen auf portugiesischer Seite fortgesetzt werden.
Extremadura will EX-A1 bis zur portugiesischen Grenze verlängern und die Autobahn an die IC31 anbinden
Alentrium2. September 2026 um 19:56




