Der Regisseur Sergei Loznitsa kritisierte die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, der in Venedig ansässig ist, die russische Beteiligung an der diesjährigen Ausgabe zu erlauben. Die Entscheidung sorgte für Kontroversen, da sie die Rückkehr Russlands nach einer vierjährigen Abwesenheit markiert.
Loznitsa ist der Ansicht, dass die Maßnahme aus Brüssel lediglich dazu diente, die Unfähigkeit zu verschleiern, wirksame Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Der Regisseur sprach sich gegen die Wiederherstellung der russischen Beteiligung an der Veranstaltung aus.
Die diesjährige Ausgabe des europäischen Gerichts sorgte somit für eine heftige Diskussion, wobei Kritiker die Entscheidung in Frage stellten, Russland in einem Moment wieder aufzunehmen, in dem die geopolitischen Spannungen anhalten. Loznitsa betonte, dass die Maßnahme keine wahrhaftige Durchsetzung von Sanktionen darstellt, sondern vielmehr eine Art, die Grenzen der Europäischen Union zu verbergen.




