Die Câmara Municipal de Gondomar prüft gemeinsam mit den Rathäusern von Maia und Valongo die Schaffung eines kostenlosen Zugangs zur Autobahn A4. Die Ankündigung erfolgte durch den Bürgermeister der Gemeinde Gondomar, Luís Filipe Araújo von der Sozialistischen Partei, anlässlich des Baustellenbesuchs der Via Nordeste, deren Arbeiten heute mit der Rodung von 55 Korkeichen wieder aufgenommen wurden. Das Projekt wurde vom Institut für Naturschutz und Forstwirtschaft genehmigt.
Laut dem Bürgermeister bereiten die drei Gemeinden einen gemeinsamen Vorschlag vor, mit dem Ziel, den Bürgern einen schnelleren und einfacheren Zugang zur A4 und zu den wichtigsten Verkehrsverbindungen des Großraums Porto zu ermöglichen. Luís Filipe Araújo erklärte, dass die Initiative im kommunalen Konzept steht, das Netzwerk der mautfreien Straßen zu vervollständigen, um den starken Verkehr in einer wachsenden Gemeinde zu bewältigen.
Die Ankündigung folgt auf eine frühere Initiative aus dem Jahr 2018 des damaligen Bürgermeisters Marco Martins, der vom Via Nordeste aus eine Verbindung nach Süden zur städtischen Infrastruktur und nach Nordosten zur Versorgung der Gemeinden Baguim do Monte, Fânzeres und Rio Tinto anstrebte. Im Fall von Valongo wird die nun vorgeschlagene Verbindung vor allem dazu dienen, den Zugang nach Ermesinde zu verbessern, während für Maia vor allem der Zugang nach Águas Santas vorgesehen ist. Der Bürgermeister kündigte an, dass in Kürze Projekte für neue Straßen für das Gondomar der nächsten 20 und 30 Jahre vorgestellt werden.




