Ab dem 5. Oktober müssen die in spanischem Hoheitsgebiet verwendeten Transportdokumente obligatorisch digital sein, eine Maßnahme, die portugiesische Straßenfrachtführer betrifft, die Kabotageoperationen in Spanien durchführen. Die neue Verpflichtung ergibt sich aus dem spanischen Gesetz zur nachhaltigen Mobilität (Gesetz 9/2025 vom 3. Dezember) und bestimmt, dass die Dokumente künftig als Elektronische Verwaltungskontroll Dokumente (DeCA) bezeichnet werden.
Die Fahrer müssen während aller Gütertransportoperationen mit Ursprung und Ziel in spanischem Hoheitsgebiet, einschließlich der Kabotageoperationen, die von Frachtführern anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union durchgeführt werden, über das entsprechende DeCA verfügen.
Die Generaldirektion für Straßen- und Eisenbahntransporte Spaniens wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mobilität und Transport (IMT) ein Webinar am 16. September zwischen 11:00 und 12:30 Uhr durchführen, das speziell an portugiesische Betreiber gerichtet ist, die Kabotagetransporte in Spanien durchführen. Die Sitzung zielt darauf ab, das neue elektronische System zu erklären und die Fragen der Fachleute zu beantworten, wobei die Teilnahme an eine vorherige Anmeldung gebunden ist.
Das IMT empfiehlt den portugiesischen Betreibern, an der Sitzung teilzunehmen und sich rechtzeitig auf die neue gesetzliche Verpflichtung vorzubereiten, da die Maßnahme einen weiteren Schritt zur Modernisierung des Sektors darstellt, im Einklang mit den europäischen Trends zur Verwaltungsvereinfachung und Bürokratiereduzierung.




