Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments sprach sich heute für die Schaffung eines neuen europäischen Gesetzes zur Bekämpfung von Stress und Belästigung am Arbeitsplatz aus. Die Europaabgeordneten dieses Ausschusses sind der Ansicht, dass die derzeitige Gesetzgebung nicht ausreicht, um die Arbeitnehmer der Europäischen Union vor diesen Problemen zu schützen.
Die Initiative entsteht vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden europäischer Arbeitnehmer. Stress und Belästigung am Arbeitsplatz wurden als bedeutende Probleme identifiziert, die Millionen von Arbeitnehmern in allen Mitgliedstaaten betreffen.
Der Gesetzesvorschlag zielt darauf ab, Mindestschutzstandards in der gesamten Europäischen Union festzulegen und sicherzustellen, dass alle Arbeitnehmer das Recht auf ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld haben. Die Europaabgeordneten argumentieren, dass eine europäische Richtlinie wirksamer wäre als fragmentierte nationale Gesetzgebungen.




