Der als Cury identifizierte Kandidat trat als Überraschung im Wahlkampf hervor und positionierte sich selbst als „weder links noch rechts". Seine Strategie aus persönlichem Marketing und seinem Selbsthilfe-Ansatz hat erhebliche Unterstützung unter den Wählern gewonnen.
Das Wachstum in den Umfragen war beträchtlich, von 1% auf 11%, und zeigte einen rasanten Aufstieg in kurzer Zeit. Dieser Sprung bei den Wahlabsichten erfolgte nach einer Debatte und einem Interview, die öffentliche Aufmerksamkeit erregten.
Nach diesen öffentlichen Auftritten gewann Cury ungefähr zwei Millionen Follower und enthüllte eine Mobilisierungskraft in den sozialen Netzwerken, die politische Analysten beeindruckte. Diese Basis von Unterstützern wurde mit einer Selbsthilfe-Gemeinschaft verglichen, wobei der Kandidat ein Bild der persönlichen Transformation verkaufte.
Das Phänomen Cury wird bereits als reale Bedrohung für die Hauptkandidaten angesehen und als stärkster Rivale von Lula und Bolsonaro (Flávio) im Wahlkampf genannt. Seine zentristische Position und seine Botschaft der Erneuerung scheinen bei einem erheblichen Teil der Wählerschaft anzuklingen, die mit den traditionellen Optionen unzufrieden ist.



