Der Außenminister, Rangel, erklärte, dass er keine neuen Maßnahmen der Europäischen Union zum Westjordanland vor den Wahlen in Israel erwartet. Diese Position ergibt sich vor dem Hintergrund internationaler Spannungen bezüglich der Expansion israelischer Siedlungen in den besetzten Gebieten.
Rangel betonte, dass Portugal mit dem derzeit in der EU diskutierten Kriterium nicht einverstanden ist. Die portugiesische Regierung vertritt eine kritische Position gegenüber der israelischen Siedlungspolitik im Westjordanland.
Die Frage europäischer Maßnahmen gegen Israel wird in diplomatischen Kreisen diskutiert, aber der Gesetzgebungsprozess in Israel sollte vor dem israelischen Wahlzyklus nicht vorangetrieben werden. Diese Situation spiegelt die Komplexität der Beziehungen zwischen der EU und Israel wider.




