Der Portugiesische Fußballverband (FPF) gab bekannt, dass die für Schiedsrichter vergebenen Noten nicht mehr öffentlich sind, wodurch die bisherige Transparenz über die Leistung der Spielführer geändert wird. Diese Entscheidung stellt eine bedeutende Veränderung in der Kommunikation von Daten bezüglich des Schiedsrichterwesens dar.
Die Sendungen „Juízo Final" und „Livre Arbítrio", die der Analyse und Diskussion des Schiedsrichterwesens im portugiesischen Fußball gewidmet waren, werden nicht mehr ausgestrahlt. Diese Programme hatten zum Ziel, die Entscheidungen der Schiedsrichter in den Spielen zu diskutieren und zu bewerten.
Die Entscheidung der FPF erfolgt in einem Moment intensiver Debatte über die Qualität des Schiedsrichterwesens in Portugal, wobei verschiedene Stimmen die Leistung der Schiedsrichter in nationalen Wettbewerben kritisiert haben.
Mit dieser Änderung sind die Daten zur Schiedsrichterleistung nicht mehr für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich und haben nun einen internen Charakter innerhalb der Verbandsstruktur.




