Der amerikanische Golfer Tiger Woods hat am Donnerstag vor Gericht das Verbrechen des "gefährlichen Fahrens" im Zusammenhang mit dem Autounfall zugegeben, den er im Februar in Florida hatte. Der 45-jährige Athlet erlitt schwere Verletzungen, als das Fahrzeug, das er fuhr, auf einer Straße in Los Angeles von der Fahrbahn abkam.
Woods, 45 Jahre alt, akzeptierte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und sah seinen Führerschein für einen Zeitraum von fünf Jahren ausgesetzt. Der Golfer muss außerdem an einem Programm zur Straßenverkehrssicherheit teilnehmen und gemeinnützige Arbeit leisten.
Der 15-fache Major-Sieger wurde nicht wegen Trunkenheit am Steuer oder psychotroper Substanzen angeklagt und wurde von diesen Verdächtigungen freigesprochen, nachdem die durchgeführten medizinischen Untersuchungen stattgefunden hatten. Die Behörden kamen zu dem Schluss, dass der Unfall ausschließlich auf überhöhte Geschwindigkeit und Fahrfehler zurückzuführen war.
Der Vorfall ereignete sich, als Woods die Kontrolle über das Fahrzeug bei einer Geschwindigkeit verlor, die weit über dem auf der Straße erlaubten Limit lag. Das Auto überschlug sich mehrmals, bevor es in einem bewaldeten Bereich zum Stillstand kam. Der Sportler erlitt schwere Beinverletzungen, die ihn zu mehreren Operationen zwangen und die Fortsetzung seiner professionellen Karriere gefährdeten.




