Lettland hat die Einfuhr von Industriewaren, einschließlich Bücher, aus Russland und Weißrussland verboten. Die Maßnahme wurde in Riga beschlossen und zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Verbindungen zu Moskau und Minsk zu schwächen, die russischen Exporteinnahmen zu verringern und die Bekämpfung der russischen Propaganda zu verstärken.
Das Verbot gilt für alle aus beiden Ländern eingeführten Industriewaren. Es gibt jedoch eine Ausnahme für Bücher: Die Verzollung kann in einem anderen Land der Europäischen Union erfolgen.
Der demografische Kontext ist für diese Maßnahme relevant: In Lettland haben 38 % der Einwohner Russisch als Muttersprache, was das Land besonders anfällig für den Einfluss der russischen Propaganda macht.
Diese Entscheidung ist Teil einer Reihe von Sanktionen und Beschränkungen, die westliche Länder seit Beginn des Konflikts in der Ukraine gegen Russland verhängt haben, mit dem Ziel, das Regime in Moskau wirtschaftlich zu isolieren.




