Das Ministerium für Landwirtschaft und Meer hat den öffentlichen Nutzen mit Dringlichkeitscharakter für Grundstücke in verschiedenen Gemeinden der Kreise Arcos de Valdevez und Monção erklärt, um Brandschutzstreifen einzurichten. Die Verordnung wurde heute im Diário da República veröffentlicht und zielt auf die Umsetzung des primären Netzwerks von Brandschutzstreifen ab.
Das Verteidigungsnetzwerk gegen Brände wird 91 Grundstücksparzellen umfassen und erstreckt sich über die Gemeinden Sistelo, Gemeindevereinigung Alvora und Loureda sowie Gemeindevereinigung Portela und Extremo im Kreis Arcos de Valdevez. In Monção umfasst die Maßnahme die Gemeinde Merufe und die Gemeindevereinigung Anhões und Luzio.
Die administrative Dienstbarkeit umfasst eine Gesamtfläche von 1.494.487,33 Quadratmetern, die sich auf einen 126 Meter breiten Streifen erstreckt. Die Kosten werden vom Institut für Naturschutz und Wälder (ICNF) getragen.
Die Brandschutzstreifen dienen der Verringerung der von großen Bränden betroffenen Fläche und ermöglichen direkte Löscheinsätze. Das Ziel besteht darin, an strategischen Standorten günstige Bedingungen für die Bekämpfung von Waldbränden zu schaffen und diese in ländlichen Gebieten einzurichten.




