Die Vereinigung der portugiesischen Gemeinden fordert die Regierung auf, schnell Lösungen für kommunale Projekte zu definieren, die innerhalb der Fristen des Aufbau- und Resilienzplans nicht abgeschlossen wurden. Die Kommunen wollen eine schnelle Identifizierung der Bauarbeiten und Maßnahmen, die alternative Finanzierung benötigen.
Die Vereinigung vertritt die Ansicht, dass unvollendete kommunale Projekte auf das Programm Portugal 2030 übertragen werden können, das der nächste europäische Förderzeitraum ist. Dies wäre eine der möglichen Möglichkeiten, die Kontinuität der Finanzierung der bereits begonnenen Bauarbeiten zu gewährleisten.
Eine weitere vorgeschlagene Alternative ist die Finanzierung über den Staatshaushalt, der als Reserveoption für die Kommunen dienen könnte, die die FRR-Fristen nicht einhalten können. Die Bürgermeister warnen vor dem Risiko, europäische Fördermittel zu verlieren, wenn keine schnelle Antwort erfolgt.
Die Situation betrifft Kommunen im ganzen Land, die Projekte im Rahmen des FRR begonnen, aber aus verschiedenen Gründen nicht innerhalb der festgelegten Fristen abgeschlossen haben. Der kommunale Verband unterstreicht die Notwendigkeit von Klarheit und Dringlichkeit seitens der Zentralregierung, um bereits getätigte Investitionen nicht zu gefährden.




