Vítor Jorge, damals 38 Jahre alt und Bankangestellter, wurde aus den düstersten Gründen und wegen seines Spitznamens „Mata-sieben" bekannt. Er tötete fünf junge Menschen, wobei er Schusswaffen und einen Knüppel als Hinrichtungsmethode verwendete. Die Verbrechen ereigneten sich in Coimbra, wo der Mörder die Morde auf brutale Weise beging.
Nach Begehung der Morde wurde Vítor Jorge im Gefängnis von Coimbra inhaftiert. Dort bestand seine Routine darin, bei der Feier der Messe zu helfen – eine Tätigkeit, die stark mit der Gewalt der Verbrechen kontrastierte, die er begangen hatte.
Dieser Fall hat sich ins kollektive Gedächtnis Portugals eingebrannt aufgrund der Grausamkeit der Taten und des Kontrasts zwischen dem kriminellen Leben von „Mata-sete" und der scheinbaren Normalität seiner religiösen Aktivitäten innerhalb der Haftanstalt.




