Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für die Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, stufte den gescheiterten Drohnenangriff in Leipzig als "staatlich geförderten Terrorismus" seitens Moskaus ein und verschärfte damit den europäischen Druck auf Russland. Die NATO sprach durch ihren Generalsekretär Mark Rutte ihre uneingeschränkte Solidarität mit Deutschland aus.
Brüssel bereitet als Reaktion auf diesen Vorfall neue Sanktionen gegen Russland vor. Mehrere Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben am Mittwoch Vertreter der russischen Botschaft einbestellt, um förmlich gegen den Angriff zu protestieren.
Der Generalsekretär der NATO versicherte, dass die Allianz an der Seite Deutschlands stehe, und betonte, dass der Angriff eine besorgniserregende Eskalation der Spannungen zwischen Russland und den westlichen Ländern darstellt.
Als Reaktion auf die Anschuldigungen betrachtete der russische Präsident Wladimir Putin die Charakterisierung des Angriffs als Terrorismus als "schweren Fehler" und wies die von der Europäischen Union und ihren Verbündeten vorgebrachten Behauptungen zurück.




