Der Präsident des Obersten Bundesgerichts (STF), Edson Fachin, kündigte an, dass das Gericht in den kommenden Tagen Maßnahmen zu den Gesprächen zwischen Minister Alexandre de Moraes und dem Unternehmer Elon Musk, vermittelt durch den Anwalt Rodrigo Vorcaro, bekannt geben wird.
Fachin erklärte, dass es in Momenten besonderer Schwere die Pflicht aller sei, die Integrität der Institution zu wahren. Die Erklärung wurde im Zusammenhang mit der Kontroverse über angebliche Gespräche zwischen Moraes und Vorcaro veröffentlicht, die angeblich illegal erlangt und von bolsonaristischen Websites verbreitet wurden.
Der Fall betrifft direkt Alexandre de Moraes, Minister des STF, und Rodrigo Vorcaro, einen Anwalt, der die Interessen von Elon Musk in Brasilien vertrat. Die angeblich enthüllten Gespräche sollen Diskussionen über die Plattform X (ehemals Twitter) und ihre Aktivitäten im Land gezeigt haben.
Die Veröffentlichung der angeblichen Gespräche löste eine Krise zwischen dem STF und Unterstützern des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro aus, die auf eine angebliche Einmischung von Moraes in Entscheidungen bezüglich der Plattform hinweisen. Das Gericht sucht nun nach einer offiziellen Antwort auf die Anschuldigungen.




