Deutschland kam zu dem Schluss, dass Russland für einen "hybriden Angriff" mit einer explosiven Drohne am Flughafen Leipzig verantwortlich war, der am 4. August stattfand. Laut einer von Deutschland und der Europäischen Union unterstützten Untersuchung wurde der Angriff von den russischen Geheimdiensten durchgeführt.
Die deutsche Innenministerin Nancy Faeser kündigte Vergeltungsmaßnahmen als Reaktion auf die Vorfälle an. Bundeskanzler Friedrich Merz ordnete die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn an, das am 18. September geschlossen werden soll.
Darüber hinaus wird der Vertrag des "Russischen Hauses" in Berlin, einem russischen Kulturzentrum in der deutschen Hauptstadt, gekündigt. Diese Maßnahmen wurden nach der Zuschreibung der Verantwortung an Moskau für die Drohnenangriffe auf den Flughafen Leipzig ergriffen.
Die Europäische Union erklärte, dass ihre Reaktion auf den Angriff "sehr stark" sein wird, und demonstrierte damit die gemeinsame Position Europas gegenüber der russischen Aktion.




