Der pro-demokratische Aktivist Joshua Wong hat sich einer zweiten Straftat nach dem nationalen Sicherheitsgesetz Pekings aus dem Jahr 2020 schuldig bekannt. Wong verbüßt bereits eine Haftstrafe in einem separaten Fall, der von diesem Verfahren getrennt ist.
Das Schuldbekenntnis könnte eine Verlängerung seiner Strafe um einen Zeitraum von mindestens drei Jahren nach sich ziehen. Die maximal mögliche Strafe kann bis zur lebenslangen Haft reichen.
Der Fall steht im Zusammenhang mit dem nationalen Sicherheitsgesetz, das Peking 2020 in Hongkong eingeführt hat und das Handlungen als Straftaten behandelt, die als subversiv oder separatistisch gegen die Zentralregierung Chinas angesehen werden. Wong ist eine wichtige Figur der pro-demokratischen Bewegung in Hongkong.




