Die Gemeinschaft Madrid warf Marokko eine "entscheidende Rolle" beim massenhaften Zustrom von Migranten in Ceuta Ende Juli vor und stufte den Vorfall als "organisierte Invasion" ein. Der Berater für Präsidium, Justiz und lokale Verwaltung von Madrid, Miguel Ángel García Martín, kritisierte sowohl die spanische Regierung als auch Rabat während einer offiziellen Erklärung heftig.
García Martín machte die Regierung von Pedro Sánchez für das Fehlen einer Reaktion auf die Situation verantwortlich und hinterfragte die Untätigkeit der Zentralregierung angesichts dessen, was er als beispiellose Migrationskrise betrachtete. Der Madrider Sprecher brachte seinen Tadel gegenüber der staatlichen Exekutive wegen der Art und Weise zum Ausdruck, wie sie mit der Krise umging.
Die diplomatischen Spannungen zwischen Spanien und Marokko wurden während dieser Episode deutlich, die das Management der spanischen Grenzen in Nordafrika in Frage stellte. Die Gemeinschaft Madrid bekräftigte ihre Position, dass die Zentralregierung entschlossenere Maßnahmen zum Schutz der territorialen Integrität Spaniens in Ceuta hätte ergreifen sollen.




