Die Serie 'Creednos', die auf der Plattform Movistar Plus ausgestrahlt wird, wird im Artikel mit der Miniserie 'Creedme' aus dem Jahr 2019 verglichen, nicht nur wegen des ähnlichen spanischen Titels (der eigentlich 'Creedme' heißen sollte, dieser Titel aber bereits vergeben war). Beide Produktionen teilen einen True-Crime-Ansatz, der weniger auf den Verbrecher und mehr auf seine Opfer fokussiert ist.
In beiden Fällen sind die Opfer Frauen, die sexuelle Übergriffe erlebt haben und einer desinteressierten Polizei oder einer Gesellschaft gegenüberstehen, die ihre Glaubwürdigkeit infrage stellt. Der Artikel hebt hervor, wie diese Frauen nicht nur das Trauma der Gewalttat, sondern auch das Misstrauen der Institutionen und ihres Umfelds mit sich tragen müssen.
Die französische Produktion 'El caso del Sambre' (2023), inszeniert von Regisseur Jean-Xavier De Lestrade, wird als ein weiteres Werk erwähnt, das dieser gleichen narrativen Linie folgt. In dieser Serie wird die erste Opfer eines realen Vergewaltigers weit über den anfänglichen Schock der Tat hinaus begleitet.
Der Artikel positioniert diese drei Produktionen als Beispiele für einen Trend im True-Crime-Genre, der die Perspektive und das Leid der Opfer sexueller Übergriffe priorisiert, im Gegensatz zum traditionellen Fokus auf den Täter.




