Die Chronik behandelt die Geschichte des Cafés Vavá in Alvalade, Lissabon, an der Ecke der Avenidas de Roma und Estados Unidos. Das Lokal erhielt seinen Namen nach dem brasilianischen Stürmer Vavá, der wie der Autor Álvaro Filho aus Recife stammt, seit 1958, als der Spieler und die brasilianische Nationalmannschaft mit Pelé und Garrincha den ersten von fünf Weltmeistertiteln gewannen. Vavá, bekannt als „Stahlbrust", trug erneut zum Gewinn der Weltmeisterschaft 1962 in Chile bei.
Der Autor berichtet, dass als er nach Alvalade zog, das Vavá bereits eine erste Transformation durchlief, wobei die alten politischen und Verschwörungs-Tertúlias durch eine Klientel aus der Kleinbürgerlichkeit ersetzt wurden. Dennoch besuchte er den Ort, um Spuren der alten Atmosphäre einzufangen, und brachte brasilianische Freunde, insbesondere aus Recife, mit, um das Porträt ihres Landsmanns zu sehen.
Das Foto von Vavá, das an der Wand des Cafés hing, wurde nach der letzten Renovierung des Lokals entfernt. Álvaro Filho betrachtet die Entscheidung als Ungerechtigkeit und als einen Mangel an „Fairplay" gegenüber demjenigen, der so viel zur Geschichte des Fußballs und zur demokratischen Widerstandsbewegung in Lissabon beigetragen hat. Er vertritt die Ansicht, dass die früheren Besitzer sich gerade wegen des „Blutes in den Augen" des Pernambuco-Spielers für Vavá anstatt für Pelé oder Garrincha entschieden haben – weil er niemals aufgab.
Der Autor reflektiert, dass das neue Vavá das heutige Lissabon widerspiegelt, das immer stärker gentrifiziert und pasteurisiert wird, und dass es die Essenz des Originals verloren hat. Er schließt daraus, dass der neue Raum, obwohl er gleich aussieht, nicht




