Der mosambikanische Präsident Daniel Chapo vertrat die Ansicht, dass die steigende inländische Staatsverschuldung die Finanzierung von Unternehmen nicht gefährden darf, und warnte vor der Notwendigkeit eines effizienteren Managements der öffentlichen Ressourcen. Seine Erklärungen wurden anlässlich der Vereidigung des neuen Gouverneurs der Banco de Moçambique, Felisberto Dinis Navalha, abgegeben, in einem Kontext, in dem die inländische Staatsverschuldung im ersten Halbjahr 2026 um 16% gestiegen ist und rund 551 Milliarden Metical beträgt, was etwa 7,5 Milliarden Euro entspricht.
Chapo forderte das Finanzministerium in Zusammenarbeit mit der Zentralbank und dem Finanzsystem auf, die Mechanismen zur Verwaltung der öffentlichen Liquidität zu verbessern, um vermeidbare Finanzierungsbedürfnisse und die Kosten der inländischen Verschuldung zu reduzieren. Er betonte, dass die Haushaltsdisziplin nicht nur bei der Entscheidung beginnt, Ausgaben zu tätigen oder Schulden aufzunehmen, sondern auch in der Art und Weise, wie die bereits vorhandenen öffentlichen Ressourcen verwaltet werden. Er vertrat die Ansicht, dass man nicht auf Verschuldung zurückgreifen sollte, bevor ein integriertes, effizientes und rationelles Management der verfügbaren Liquidität sichergestellt wurde.
Der neue Gouverneur der Banco de Moçambique, Felisberto Dinis Navalha, folgt auf Rogério Zandamela nach 10 Jahren und zwei Amtszeiten, in einem Moment, in dem der Gesamtschuldenstand 1,12 Billionen Metical erreicht hat. Chapo wies ferner darauf hin, dass die strukturelle Antwort auf die Wechselkursherausforderungen und den Devisenmangel darin besteht, mehr zu produzieren und mehr zu exportieren, die Exporte zu diversifizieren und produktive Investitionen anzuziehen. Er betonte, dass die strukturelle Transformation der Wirtschaft grundlegend ist, um diese Probleme zu lösen.




