Die Europäische Kommission hat am Mittwoch ein portugiesisches Beihilfereglime im Wert von 30 Millionen Euro für Unternehmen der Landwirtschafts-, Fischerei- und Aquakultursektoren genehmigt. Die Beihilfe zielt darauf ab, die Erhöhungen der Produktionspreise zu bewältigen, und wurde im Rahmen des Vorübergehenden Rahmens für staatliche Beihilfen aufgrund der Krise im Nahen Osten genehmigt, die die Erhöhung der Treibstoff- und Düngemittelpreise verursacht hat. Lissabon hatte die Gemeinschaftsbehörde bereits über dieses Regime informiert.
Die Beihilfe wird in Form von direkten Zuschüssen gewährt, mit einem Höchstbetrag von 50.000 Euro pro Unternehmen. Für den Agrarsektor basiert die Beihilfe für Düngemittel auf einem festen Betrag, der von der landwirtschaftlichen Fläche und den Tieren des Unternehmens abhängt. Die Beihilfe für Treibstoffkosten beträgt 0,10 Euro pro Liter landwirtschaftlichem oder maritimem Diesel, der zwischen dem 1. April und dem 30. Juni 2026 verbraucht wird.
In ihrer Analyse kam die Kommission zu dem Schluss, dass das Regime mit den festgelegten Bedingungen übereinstimmt und auf der Grundlage eines klaren geschätzten Budgets gewährt wird, um vorübergehend die Entwicklung von Unternehmen zu unterstützen, die in der Primärproduktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Fischerei und Aquakultur tätig sind. Die europäische Exekutive betrachtete das Regime außerdem als notwendig, angemessen und verhältnismäßig, um die Entwicklung einer wirtschaftlichen Tätigkeit zu erleichtern, ohne die Bedingungen des Handelsaustauschs in einer dem gemeinsamen Interesse zuwiderlaufenden Weise negativ zu beeinflussen.
Das Regime der staatlichen Beihilfen wird bis zum 31. Dezember 2026 in Kraft sein und zielt darauf ab, die Auswirkungen der Erhöhung der Preise für landwirtschaftlichen Treibstoff und Düngemittel abzumildern.




