Die nationale Leitung der Polícia Judiciária versetzte David Freitas, den Koordinator, der eine Beschwerde gegen Carlos Cabreiro eingereicht hatte, einen Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung dieser Anschuldigung. Freitas wird an der PJ-Schule zum Unterrichten eingesetzt, angeblich weil es an der Institution an Ausbildern mangelt.
Die Versetzung erfolgt, nachdem Freitas Carlos Cabreiro, seinen Vorgesetzten, beschuldigt hatte, eine illegale Abhöraktion angeordnet zu haben. Der Koordinator behauptete zudem, dass Cabreiro während eines Gerichtsverfahrens gelogen habe.
Die PJ-Leitung versichert, dass der Funktionswechsel ausschließlich auf die Notwendigkeit von Ausbildern an der Schule der Körperschaft zurückzuführen ist, und bestreitet jeglichen Zusammenhang mit der von Freitas gegen Cabreiro eingereichten Beschwerde.
Der Fall ereignet sich in einem Moment internen Spannungen bei der Polícia Judiciária, wobei die Versetzung als Vergeltungsmaßnahme gegen den Koordinator interpretiert wird, der die angeblichen illegalen Praktiken anprangerte.




