Die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo hat nach der neuesten Bilanz der kongolesischen Behörden mehr als 3.000 Todesopfer gefordert. Die Krankheit, die offiziell im Mai erklärt wurde, betrifft besonders den Norden und Osten des Landes und hat bereits mehr als 6.000 bestätigte Fälle registriert, was sie zum tödlichsten Ausbruch in der Geschichte der DRK macht.
Der Ausbruch begann in der Provinz Ituri im Nordosten des Landes und breitete sich schnell über sechsProvinzen im Norden und Osten des Kongos aus. Die Region ist durch eine schwache Staatspräsenz und die Aktivität bewaffneter Gruppen gekennzeichnet, was die Bekämpfung der Krankheit erschwert.
Laut den am Montag von den Gesundheitsbehörden veröffentlichten Daten wurden seit Beginn des Ausbruchs 6.041 bestätigte Fälle, 2.911 Todesfälle und 1.366 genesene Personen registriert. Die Epidemie wird durch das Bundibugyo-Virus verursacht, für das es keinen zugelassenen Impfstoff oder keine spezifische Behandlung gibt.




