Die Europäische Staatsanwaltschaft enthüllte, dass 28 Millionen Euro im Rahmen des Kraftstoffbetrugs in Spanien nach Portugal veruntreut wurden. Diese Ermittlung, bekannt als der Kohlenwasserstoff-Fall, wird derzeit in Spanien verhandelt.
Der Fall hat Víctor de Aldama in seinem Zentrum, eine zentrale Figur eines Betrugsnetzwerks, das die Manipulation des Kraftstoffhandelssystems beinhaltete. Die europäische Ermittlung verfolgte den Geldfluss, der durch portugiesisches Hoheitsgebiet gegangen sein soll.
Portugal leitete die Ermittlung ein, nachdem es verdächtige Transaktionen festgestellt hatte, die auf illegale Finanzbewegungen im Zusammenhang mit dem Kraftstoff-Steuerbetrug hindeuteten. Die Zusammenarbeit zwischen den portugiesischen und spanischen Justizbehörden ermöglichte die Identifizierung der Geldveruntreuung nach Portugal.
Der Fall ist Teil eines umfassenderen Verfahrens, das angeblichen MwSt.-Betrug und Betrug bei der Mineralölsteuer beinhaltete, mit Verzweigungen in mehreren europäischen Ländern. Die Europäische Staatsanwaltschaft koordiniert die grenzüberschreitenden Ermittlungen im Zusammenhang mit diesem Betrugsnetzwerk.




