Die portugiesische Regierung hat die öffentliche Garantie für die Gewährung von Wohnungsbaudarlehen für junge Menschen um weitere 100 Millionen Euro erhöht. Diese Entscheidung erging als Reaktion auf Anfragen der Novo Banco und der Caixa Económica Montepio Geral, die eine Aufstockung des verfügbaren Finanzrahmens für diese Kreditoperationen beantragt haben.
Die Maßnahme wurde durch die Verordnung Nr. 10855/2026 formalisiert, die im Diário da República veröffentlicht wurde. Gemäß dem Dekret zielt die Erhöhung der Garantie darauf ab, den von den beiden Bankinstituten prognostizierten Kreditoperationen nachzukommen, die einen höheren Ressourcenbedarf zur Deckung der Wohnungsnachfrage von jungen Menschen angegeben haben.
Diese Aufstockung erfolgt im Kontext öffentlicher Politiken zur Unterstützung des Zugangs zu Wohnraum für die junge Bevölkerung, einem Sektor, der erhebliche Schwierigkeiten am portugiesischen Immobilienmarkt erlebt. Die öffentliche Garantie fungiert als Schutz für die Finanzinstitute und ermutigt diese, Kredite zu günstigeren Bedingungen für junge Hauskäufer zu gewähren.
Die Verordnung stellt somit eine Fortsetzung der Regierungsbemühungen dar, den Wohnungsmarkt anzukurbeln und den Zugang zum Wohneigentum für junge Menschen durch den Mechanismus öffentlicher Garantien zu erleichtern, der das mit der Kreditvergabe in diesem Segment verbundene Risiko reduziert.



