Katholische und muslimische Führer in Portugal verurteilten gemeinsam die Schändung einer Moschee in Lissabon durch Rechtsextremisten. Die Veröffentlichung von Bildern der Aktivisten im Inneren des religiösen Raums löste einheitliche Kritik dieser religiösen Gemeinschaften aus.
Der Patriarch von Lissabon sprach sich gegen die Tat aus und schloss sich der bereits von der Islamischen Gemeinschaft von Lissabon geäußerten Verurteilung an. Beide religiösen Führer betonten die Notwendigkeit der Achtung vor Kultstätten und der Religionsfreiheit.
Der Vorfall ereignet sich in einem Kontext wachsender Spannungen im Zusammenhang mit der muslimischen Präsenz in Portugal. Die von den Rechtsextremisten geteilten Bilder lösten starke Empörung aus und verstärkten den Aufruf zum interreligiösen Dialog.
Die beiden religiösen Gemeinschaften bekräftigten ihr Engagement für das friedliche Zusammenleben und die religiöse Toleranz und warnten vor den Gefahren der Radikalisierung und Intoleranz in der portugiesischen Gesellschaft.




