Die Umweltministerin Maria da Graça Carvalho räumte ein, dass das Volta-System, ein Pfandsystem für Flaschen und Dosen, bei seinem Start auf Störungen stieß. Nach Angaben der Ministerin waren die Hauptprobleme das Vorhandensein von Abfall auf öffentlichen Straßen und der Mangel an ausreichenden Maschinen, um das System effektiv zu betreiben.
Während ihrer Rede enthüllte Maria da Graça Carvalho, dass Portugal in den letzten drei Jahren 600 Millionen Euro für nicht recycelten Kunststoff ausgegeben hat. Dieser Betrag zeigt die erheblichen finanziellen Auswirkungen des Fehlens einer effizienten Kunststoffabfallbewirtschaftung im Land.
Das Volta-System wurde eingeführt, um das Recycling von Verpackungen zu fördern, aber seine Anfangsphase war von operativen Schwierigkeiten geprägt, die seine Wirksamkeit bei der Sammlung von recycelbaren Materialien beeinträchtigt haben.




