Die Europäische Staatsanwaltschaft teilte dem Richter des spanischen Nationalen Gerichtshofs, Santiago Pedraz, die Beteiligung von Víctor de Aldama an einem Geldwäschenetzwerk mit, das zwischen 2022 und 2024 etwa 27,9 Millionen Euro in das portugiesische Bankensystem transferierte.
Das Geld wurde auf Bankkonten portugiesischer Gesellschaften eingezahlt und von Konten in Spanien auf Anweisung der spanischen Gesellschaften Canary Islands, Salamanca Fuel, Casmar Hidrocarburos und Obaiol 3000 überwiesen.
An dem Netzwerk war auch die Gesellschaft Atmosferaudaz beteiligt, die die Europäische Staatsanwaltschaft dem Maskenkommissionär Víctor de Aldama zurechnet, dem Präsidenten des FC Valladolid und Verdächtigen, den ehemaligen Direktor des Zentrums für Koordination von Alarmmeldungen und sanitären Notfällen, Fernando Simón, bestochen zu haben.
Laut Europäischer Staatsanwaltschaft soll Aldama zwischen Januar 2022 und November 2023 über diese Gesellschaft einen Gesamtkreditbetrag von 7.427.023 Euro erhalten haben.




