Portugal hat bereits mehrere Reformen zur Modernisierung des Staates und zur Steigerung der Effizienz der öffentlichen Verwaltung eingeleitet, doch die Bürokratie verschwindet nicht – sie verlagert sich lediglich vom physischen Schalter in die digitale Welt. Die zentrale Frage, die sich stellt, ist, ob die tatsächlichen Effizienzindikatoren wirklich verbessert wurden, das heißt, ob die Maßnahmen das Leben derjenigen vereinfacht haben, die produzieren und arbeiten.
Der Artikel warnt davor, dass Digitalisieren nicht dasselbe ist wie Modernisieren. Ein Online-Formular kann weiterhin bürokratisch bleiben, ein Portal kann langsame Prozesse reproduzieren, und Plattformen können voneinander getrennt bleiben. Wenn die Technologie lediglich dieselben Blockaden wie auf Papier in die digitale Welt überträgt, ist das Ergebnis keine Transformation – es ist Bürokratie mit besserer Benutzeroberfläche.
Die nächste Reform der öffentlichen Verwaltung muss operativ und weniger deklaratorisch sein. Der Erfolg darf nicht an den investierten Millionen oder den gestarteten Projekten gemessen werden, sondern an der Zeit, die der Bürger spart, an der Vorhersehbarkeit, die ein Unternehmen gewinnt, und an der Geschwindigkeit, mit der eine Genehmigung erteilt wird. Dafür sind Systeme erforderlich, die miteinander kommunizieren, Behörden, die aufhören, wie isolierte Inseln zu arbeiten, und Dienste, die aus der Erfahrung des Bürgers heraus gestaltet werden.
Der Artikel vertritt ferner die Ansicht, dass die Art und Weise, wie der Staat Technologie beschafft, überdacht




