Portugal hat den russischen Botschafter aus Protest gegen die Hybridangriffe Russlands in Deutschland einbestellt, kündigte Minister Paulo Rangel vor einem europäischen Treffen an. Die Entscheidung Lissabons fügt sich in einen breiteren Kontext der Spannungen zwischen der Europäischen Union und Russland ein.
Brüssel stufte die Aktionen als „staatlich geförderten Terrorismus" ein und unterstrich damit die von der EU diesen Vorfällen beigemessene Schwere. Die europäische Antwort wird zwischen den Mitgliedstaaten koordiniert.
Die deutsche Polizei ermittelt wegen eines „vorsätzlichen" Vorfalls an einem Umspannwerk, der mit den russischen Hybridaktivitäten in Verbindung stehen könnte. Diese Art von Angriff auf kritische Infrastrukturen ist für die europäischen Länder zu einer wachsenden Besorgnis geworden.



