Ein Jahr nach der Tragödie des Glória-Aufzugs in Lissabon fehlen weiterhin Entschädigungen für 36 Opfer des Unfalls. Der Aufzug, betrieben von der Carris, entgleiste auf der Linie, die die Baixa mit dem Bairro Alto verbindet, und verursachte den Tod mehrerer Fahrgäste sowie Dutzende von Verletzten.
Bei dem Unfall wurden außerdem 24 Personen verletzt, davon neun schwer. Die Versicherung der Carris, die Fidelidade, teilte am 27. August mit, dass alle Verletzten „noch keine endgültig konsolidierte klinische Situation aufweisen", was bedeutet, dass die Opfer den endgültigen Zustand ihrer Verletzungen noch nicht kennen und folglich den genauen Betrag der Entschädigungen, die ihnen zustehen, noch nicht feststeht.
Die Opfer warten weiterhin auf Antworten und Entschädigungen, während die Untersuchungen zu den Unfallursachen laufen. Die Carris und die zuständigen Behörden stehen unter Druck, die Situation der Betroffenen ein Jahr nach der Tragödie zu klären.




