Die Europäische Union stufte den gescheiterten Anschlag am Flughafen Leipzig in Deutschland als „staatsgestützten Terrorismus" mit Bezug auf Russland ein. Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Kaja Kallas, gab diese Erklärung nach dem Vorfall ab, der angebliche russische Aktionen auf deutschem Staatsgebiet beinhaltete.
Kaja Kallas bestellte den russischen Vertreter in Brüssel im Anschluss an diesen Vorfall ein. Der Flughafen Leipzig war der Ort, an dem der versuchte Anschlag stattfand, der nun Gegenstand von Ermittlungen ist.
Die Einstufung als „staatsgestützter Terrorismus" stellt eine erhebliche Eskalation in der Art und Weise dar, wie die EU und ihre Mitgliedstaaten die Handlungen Russlands auf dem europäischen Kontinent betrachten. Dieser Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund andauernder Spannungen zwischen der Europäischen Union und Russland.




