Eine neue wissenschaftliche Studie hat das Wissen über den australischen Beutelwolf, auch bekannt als „Tasmanischer Tiger", revolutioniert. Die Forschung ergab, dass dieses heimische Raubtier völlig anders war als die Wölfe und Wildhunde, mit denen es vor seinem Aussterben verglichen wurde.
Die Wissenschaftler stellten fest, dass der Beutelwolf keine enge Verwandtschaft mit den Hundeartigen hatte, wie man zuvor glaubte. Stattdessen gehörte das Tier zu einer völlig anderen evolutionären Linie.
Die Studie ergab, dass die wahre Verwandtschaft des Beutelwolfes bei den Beuteltieren lag, wie dem Känguru, und nicht bei Wölfen oder Hunden. Diese Entdeckung stellt eine neue Wendung in den Studien über die Ursprünge dieser ausgestorbenen Art dar.
Der Beutelwolf wurde von Menschen ausgerottet, wobei das letzte bekannte Exemplar 1936 in Gefangenschaft starb. Die Forschung wirft neues Licht auf die evolutionäre Geschichte dieses mysteriösen Tieres, das einst Australien und Tasmanien bewohnte.




