Portugal wird den russischen Botschafter in Lissabon als Reaktion auf die hybriden Angriffe einberufen, die Deutschland Russland am Flughafen Leipzig zuschreibt. Die Ankündigung erfolgte durch Außenminister Rangel, der mitteilte, dass die Einberufung heute stattfindet.
Die hybriden Angriffe wurden von Deutschland Moskau zugeschrieben. Die deutsche Regierung warf Russland vor, für Sabotageakte an kritischen Infrastrukturen im Land verantwortlich zu sein, einschließlich des Flughafens Leipzig, der Teil des DHL-Logistikdrehkreuzes ist.
Rangel kündigte an, dass die Reaktion der Europäischen Union auf den Vorfall „sehr stark" ausfallen werde, und signalisierte damit eine gemeinsame europäische Haltung gegen die russischen Aktionen. Diese Position unterstreicht die Koordinierung zwischen den EU-Mitgliedstaaten angesichts hybrider Bedrohungen.
Die Einberufung des russischen Botschafters durch Portugal fügt sich in einen breiteren Kontext der Spannungen zwischen Russland und den westlichen Ländern ein, die verschiedene Einfluss- und Sabotageoperationen dokumentiert und verurteilt haben, die Moskau zugeschrieben werden.



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