China reagierte mit heftiger Empörung auf Real Madrid nach der Veröffentlichung einer Nachricht über Tibet während der Schweigeminute im Estadio Santiago Bernabéu. Die Nachricht enthielt auch Nepal, was die Situation verschärfte.
Die chinesischen Zeitungen Global Times und Beijing Daily beschuldigten den spanischen Verein, mit dieser Veröffentlichung den Separatismus zu schüren. Die chinesischen Behörden betrachten die Erwähnung Tibets als Einmischung in innere Angelegenheiten des Landes.
Tibet ist ein äußerst sensiblen Thema für China, das es als integrativen Bestandteil seines Territoriums betrachtet. Jede internationale Anerkennung der tibetischen Autonomie wird von den Behörden in Peking heftig abgelehnt.
Dieser Vorfall könnte die Beziehung zwischen Real Madrid und dem chinesischen Markt beeinträchtigen, der eine der größten Einnahmequellen für den spanischen Verein darstellt. Die Kontroverse entsteht in einer Zeit diplomatischer Spannungen zwischen China und verschiedenen westlichen Ländern.




