Portugal hat den russischen Botschafter einberufen, um Erklärungen nach dem Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig in Deutschland zu verlangen. Diese Maßnahme erfolgt im Kontext einer koordinierten europäischen Reaktion auf russische Einflussakte.
Die deutsche Regierung hat Russland am Dienstag für den versuchten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig verantwortlich gemacht, der im August stattfand. Die von den deutschen Behörden durchgeführte Untersuchung deutete auf die Verantwortung der russischen Geheimdienste bei diesem Vorfall hin.
Dies ist keine isolierte Situation, sondern fügt sich in ein breiteres Muster russischer Geheimdienstaktivitäten in Europa ein. Portugal hat sich damit anderen europäischen Ländern bei der diplomatischen Antwort auf diese Handlungen angeschlossen.
Die Einberufung des russischen Botschafters durch Portugal zeigt die einheitliche Position der Europäischen Union bei der Verurteilung von Sabotageaktionen, die Russland in europäischem Territorium zugeschrieben werden.




