Die Überschwemmungen, die Gebiete an der Grenze zwischen Nepal und China verwüsteten, haben nach neuesten Angaben der nepalesischen Behörden bisher 1.114 Tote gefordert. Die Zahl der Vermissten beläuft sich auf 3.916 Personen.
Die nepalesischen Behörden führen weiterhin Such- und Rettungseinsätze in den betroffenen Regionen durch und versuchen, Überlebende unter den Trümmern und überschwemmten Gebieten zu finden.
Unter den Tausenden von Vermissten befinden sich vier portugiesische Staatsbürger, wie das portugiesische Außenministerium bestätigte. Die konsularischen Behörden verfolgen die Situation und unterstützen die betroffenen Familien.
Die Katastrophe verursachte massive Zerstörung in den Ufer- und Berggebieten der Grenzregion, wo mehrere Gemeinden durch das Vorrücken der Wassermassen und Erdrutsche isoliert wurden.



