Der PSP-Beamte Bruno Pinto hat Berufung gegen das Urteil eingelegt, das ihn zu 17 Jahren Haft wegen der Tötung von Odair Moniz verurteilt hat, einem 43-jährigen Koch, der im Dezember 2021 in Cova da Moura getötet wurde, und beantragt seinen Freispruch. Die Berufung erfolgt, nachdem die Staatsanwaltschaft Berufung gegen den Freispruch eines anderen Beamten, Fernando Santos, eingelegt hatte, der von allen Anklagepunkten freigesprochen wurde.
Bruno Pinto gibt an, er habe versucht, einen friedlichen Ansatz auf der Grundlage des Dialogs zu verfolgen, und dass das Opfer sich gegen die polizeiliche Maßnahme gewehrt und ein aggressives Verhalten gegenüber den beiden Beamten an den Tag gelegt habe. Der Verteidiger vertritt die Ansicht, dass es keine Tötungsabsicht gab, sondern vielmehr eine defensive Reaktion, die proportional zur Aggressivität von Odair Moniz war.
Der Fall ereignete sich in einem Viertel, das als „sensibles Gebiet" beschrieben wird, was der Verteidiger als relevant erachtet, um den Kontext des polizeilichen Eingreifens zu verstehen. Die Ereignisse begannen angeblich mit einer Ansprache an Odair Moniz aufgrund einer angeblichen Beschwerde aus Vizela im Distrikt Braga.
Der andere Beamte, Fernando Santos, wurde vom Gericht in Loures freigesprochen, und die Staatsanwaltschaft hat gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt. Der Fall erzeugt weiterhin Kontroversen, wobei beide Seiten die Gerichtsentscheidung anfechten.




