Die Geschichte von „Das große Pariser Wahrzeichen", das am Donnerstag (3.) Premiere hat, ist real und beginnt 1983 im Élysée-Palast, wo François Mitterrand die Präsidentschaft von Frankreich innehatte. Das Team des Staatschefs bereitete sich darauf vor, das ausgewählte Projekt für einen neuen Bogen im Bereich La Défense in der Westzone von Paris bekannt zu geben.
Als der Umschlag geöffnet wurde, gab es eine Überraschung: Der Name, der auftauchte, war der von Johan Otto von Spreckelsen, einem 53-jährigen dänischen Architekten, der selbst seiner eigenen Botschaft unbekannt war. Sein Projekt, ein riesiger hohler Würfel aus Beton und Glas, wurde als moderne Version des Triumphbogens konzipiert.
Das Projekt von von Spreckelsen übertraf 423 andere Kandidaten, darunter renommierte internationale Büros. Der Film von Stéphane Demoustier beginnt in satirischem Ton, wobei die französische Regierung sich abmüht, den dänischen Architekten zu finden und davon zu überzeugen, das Bauwerk zu übernehmen.




