Der Nationale Bildungsrat (CNE) verabschiedete gestern Brasiliens erste Verordnung für die Nutzung künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich. Experten lobten die Regeln und bezeichneten sie als "klug" und "zukunftsorientiert".
Die Verordnung verbietet Lehrkräften von der Grundschule bis zur Universität, sowohl in öffentlichen als auch privaten Netzwerken, KI zur Korrektur von Aufsätzen oder Schülerarbeiten zu verwenden. Die Maßnahme zielt darauf ab, die pädagogische Rolle der Lehrkräfte bei der Bewertung der schriftlichen Produktion der Schüler zu bewahren.
Schüler bis zur 5. Klasse unterliegen ebenfalls Einschränkungen: Sie dürfen KI-Tools nicht ohne Lehrkraftanleitung nutzen. Die Absicht ist sicherzustellen, dass die Technologie auf eine altersgerechte und beaufsichtigte Weise eingesetzt wird.
Akademische Forscher hingegen müssen die Nutzung von KI-Tools in ihren Arbeiten explizit angeben. Die Verordnung legt Richtlinien fest, die auf die Förderung einer verantwortungsvollen Nutzung der Technologie in der brasilianischen Bildungslandschaft abzielen.




