Der Nationale Bildungsrat (CNE) hat am Dienstag die erste Regulierung Brasiliens für die Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Bildung verabschiedet. Die Verabschiedung war der letzte Schritt im Regulierungsprozess innerhalb des Rates, aber die Normen treten erst nach der Homologation durch das Bildungsministerium (MEC) in Kraft. Nach der Veröffentlichung im Amtsblatt haben Bildungseinrichtungen, sowohl öffentliche als auch private, 12 Monate Zeit, sich an die neuen Regeln anzupassen.
Zu den wichtigsten Änderungen gehört das Verbot, dass Schüler bis zur 5. Klasse generative KI-Tools allein nutzen. Darüber hinaus ist es Lehrern der Grundschule bis zur Hochschule untersagt, die Technologie zur Korrektur von Aufsätzen oder studentischen Texten zu verwenden.
Die Regulierung befasst sich auch mit dem Thema Datenschutz. Wenn Schüler KI-Tools in der Schule oder Universität nutzen, dürfen diese Daten nicht verkauft oder unsachgemäß geteilt werden, was mehr Sicherheit für die Informationen der Schüler gewährleistet.




