Ein Jahr nach dem Entgleisen des Aufzugs von Glória in Lissabon läuft die Untersuchung zu dem Unglück noch, und die genauen Ursachen der Tragödie, die 16 Tote und 24 Verletzte forderte, bleiben weiterhin ungeklärt.
Die Opfer stammten aus 15 verschiedenen Nationalitäten, was den Prozess der Familienunterstützung besonders komplex machte und internationale Koordination sowie mehrere Gerichtsbarkeiten erforderte.
Die Unterstützung für die Familien der tödlichen Opfer und der Verletzten wird weiterhin geleistet, obwohl der Prozess der Entschädigungen langsam voranschreitet, mit bisher nur vier abgeschlossenen Entschädigungsverfahren.
Das Fehlen endgültiger Antworten über die Unfallursachen und die schleppende Entschädigungsabwicklung halten die Familien der 36 Opfer ein Jahr nach der Tragödie in einer Situation der Ungewissheit.



