Die Staatsanwaltschaft von Rio de Janeiro untersucht mögliche Fälle von Überfüllung in Sektoren des Maracanã während der Spiele, bei denen Flamengo und Fluminense Gastgeber sind. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass in den kommenden Tagen neue Dokumente in die Akten des Zivilermittlungsverfahrens aufgenommen werden. Das Konsortium Fla-Flu Serviços S.A., das für die Verwaltung des Stadions verantwortlich ist, hat 15 Tage Zeit, um der Staatsanwaltschaft Erklärungen zur Zugangskontrolle zu geben.
Die Rechtsabteilung des Konsortiums leitet die Arbeiten zur Beantwortung an die Staatsanwaltschaft. Antonio Panza, Justiziar des Konsortiums und ehemaliger Direktor von Flamengo, äußerte sich nicht zu dem Fall. Auch Flamengo und Fluminense gaben keine Stellungnahmen zur Untersuchung ab.
Das Konsortium teilte mit, dass es der Staatsanwaltschaft alle erforderlichen Informationen zur Zugangskontrolle innerhalb der festgelegten Frist vorlegen wird. Die Untersuchung wird von der Fachgruppe für Sport und Fanrechte der Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Rio de Janeiro durchgeführt.
Das Zivilermittlungsverfahren wurde am 26. August von der Staatsanwaltschaft eingeleitet. Der Fall betrifft insbesondere Situationen der Überfüllung in Sektoren des Maracanã während der Spiele der beiden cariocas Mannschaften.




