In Portugal kommt es zu massiven Diebstählen von Ladekabeln für Elektroautos, wobei die Angreifer die Geräte aufschneiden, um das darin enthaltene Kupfer zu extrahieren. Die GNR verzeichnet in eineinhalb Jahren etwa 100 solcher Diebstähle, obwohl der Sektor von „Hunderten" von Vorfällen spricht, was darauf hindeutet, dass viele Fälle nicht den Behörden gemeldet werden.
Setúbal und Lissabon konzentrieren 72 der von der GNR erfassten Vorfälle, aber die Diebstähle beschränken sich nicht auf diese Gebiete. Berichte häufen sich in den sozialen Medien, mit Veröffentlichungen von vandalisierten Stationen in ganzem Land, was darauf hindeutet, dass sich das Problem auf verschiedene Regionen ausbreitet.
Die wachsende Nachfrage nach Kupfer auf dem internationalen Markt hat den Wert dieses Metalls in die Höhe schnellen lassen, was diese Art von Kriminalität motiviert hat. Ladestationen für Elektrofahrzeuge sind so zu attraktiven Zielen für Diebe geworden, angesichts des Wertes des Kupfers, das sie enthalten.
Zwei Männer wurden bereits wegen dieser Verbrechen zu Haftstrafen verurteilt, was zeigt, dass die Behörden einige der Verantwortlichen für diese Diebstähle identifizieren und strafrechtlich verfolgen konnten.




